Blaupause
Iva findet sich nach der Geburt ihres Wunschkindes zwischen Schuldgefühlen, Zwangsgedanken und innerer Leere wieder.
Länge: 19 Minuten
Genre: Drama/Experimentalfilm
Blaupause ist ein Kurzfilm, der sich postpartalen Depressionen annähert. Er erzählt die fiktive Story einer jungen Mutter, die sich nicht im erhofften Babyglück wiederfindet, sondern von Zwangsgedanken, Selbstzweifeln und innerer Leere begleitet wird. Sie fühlt sich so fremd und einsam wie nie zuvor. Anstatt sich zu freuen, stellt sie sich die Frage: Warum kann ich meine Tochter nicht lieben?
Regiekommentar
Über einen Vorfall in meinem näheren Umfeld wurde ich auf das berührende Thema der postpartalen Depression aufmerksam. Der Babyblues, also der Stimmungsabfall nach der Geburt, ist den Meisten ein Begriff. Was aber, wenn er nicht vorüber geht? Sogar noch schlimmer wird? Ca. 15% aller Mütter sind von der Krankheit betroffen. Die Wenigsten sprechen darüber, zu groß die Scham, zu stark der Druck von Außen.
Mit der fiktiven Story um Iva herum, die auf Erfahrungsberichten beruht, möchte ich auf das Tabuthema aufmerksam machen und ein anderes, auch mögliches Bild von Elternschaft zeichnen, das dem allumfassenden Glück durchs Elternwerden gegenüber steht.
Es ist mir ein sehr wichtiges als auch persönliches Anliegen, diesen Film zu produzieren.
Datum: am 17.06.23 um 13:00 Uhr
Location: Neues Regina St. Ingbert
Stabliste
Regie: Philomena Petzenhammer
Produktion: Emma Göttgens
Cast: Olga Prokot, Patric Welzbacher, Noel Schweins, Taale Frese
Drehbuch: Philomena Petzenhammer, Thore Fahrenbach
Bildgestaltung: Kriti Dale
Szenenbild: Martine Mairhofer, Leonie Kramp
Maske: Jenny Schmidt
Kostüm: Jenny Schmidt
Edit: Rees Dale
Biographie
Blaupause (Kurzfilm, 2023)
Idee, Regie, Schnitt
vollleer (Experimenteller Kurzfilm, 2021)
Idee, Kamera, Nachbearbeitung
Die Blumen blühen weiter (Dokumentarfilm, 2019)
Idee, Regie, Kamera, Schnitt
Sonidos de la Tierra – La música hace bien (Promovideo, 2018)
Idee, Regie, Kamera, Schnitt